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Maxi -
Oktober 2006

Maxi ... welchen Schmerz wir fühlen, welche Trauer ... das weißt nur Du
allein. Beinahe 16 Jahre hast Du Freud und Leid mit uns geteilt. All
die schönen Jahre, die wir zusammen mit Dir uns all Deinen anderen
Freunden hier in unserer Heimat, Deinem Zuhause verbringen durften,
ziehen nun wie in einem Film an uns vorbei ... und immer wieder
sehen wir Dich - in allen Lebenslagen, als das kleine Katerchen ...
das wir gesund gepflegt und gehätschelt haben, als wir Dich fanden
- nein, als "Du" uns fandest. Damals
haben wir auch um Dein Leben gebangt, so wie in den letzten Wochen. Damals haben
wir den Kampf gewonnen, heute ... haben wir ihn verloren ... und das macht uns
die Herzen so schwer. Kein
Maxi, der mich begrüßt, wenn ich zurückkomme ... immer schaue ich nach Dir
... Du hast mich immer empfangen, nach dem Tag im Katzenheim, wenn ich all die
viele Freunde - die Du nicht kennst - versorgt habe und dann immer müde und
abgekämpft nach Hause kam ... ja - da warst "Du" mein Maxi. Und Du
hast gewusst, dass ich müde war, doch Du hast mich immer aufgemuntert. So viele
Jahre ... Ich
bin ja selber ein Veteran Maxi, ich weiß, wie man sich im Alter fühlt ... und
ich habe gedacht, dass es mir leichter fällt, denn so viele habe ich kommen und
gehen sehen, denen ich oder wir nicht mehr helfen konnten. Eigentlich sollte ich
meinen, damit besser umgehen zu können. Doch ich kann es nicht ... Die
letzten Wochen waren meine Gedanken meist immer bei Dir, denn ich konnte ja
nicht ständig bei Dir sein, weil mich all die anderen ja auch brauchen. Unser
Doktor hat alles für Dich - für uns - getan ... und doch haben wir den Kampf
nicht gewonnen Maxi. Du
fehlst überall ... und ganz besonders in meinem/unseren Herzen ... In
ganz großer Liebe ...
Wir
werden Dich immer in unseren Herzen tragen   
Dein
Papa Rolf, Deine Mama Bernie
und all Deine Freunde, die Dich so
sehr vermissen und suchen ...
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© Sternenfellchen
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